Unser "always on my mind"

Summer war tragend , sie erwartete nur einen Welpen . Die Belegung war ein Unfall , wir hatten einen unserer Nachkommen zu besuch als Summer Läufig war. Ich trennte sie doch der Rüde war schlauer. So kam es . Alles lief normal. Beim Röntgen kurz vor der Geburt stellte sich raus das es nur ein Welpe ist.

Wir Planten einen Kaiserschnitt da wir befürchten mussten das der eine Welpe zu groß würde. Zwei Voruntersuchungen bei zwei verschiedenen Ärzten . Beide stimmten mir zum Kaiserschnitt zu.

Der Abend vor dem Tag x war gekommen. Ich war sehr nervös aus Angst vor dem nächsten Tag und der Op. Abends gingen wir zu Bett nahmen Summer mit damit sie nicht alleine ist und damit ich sie im Blick habe falls doch was ist. Und in der Nacht begann was wir nicht gehofft hatten.

Wir schliefen und Summer machte uns wach. Sie leckte in meinem Gesicht und das meines Mannes. Sie war sehr nervös und hechelte. Ich hab nur gedacht : nein bitte nicht.

Aber das Schicksal nahm seinen lauf.

Die Geburt war schon sehr weit fortgeschritten so das wir entschlossen haben zu versuchen den Welpen auf normalen Wege zur Welt zu holen. Wir hätten es nicht mehr zum Arzt geschafft  , währe der Welpe stecken geblieben währe er bis dahin eh tot also beschlossen wir es so zu versuchen.

Mein Mann und ich behielten die ruhe und es ging ziemlich schnell los das Summer anfing stark mit zu Pressen. Bis dahin verlief alles normal. Wir wussten zu dem Zeitpunkt schon durchs Röntgenbild das der Welpe rückwärts kommen würde.

Der Welpe schob sich weiter in Richtung Ausgang  , langsam konnte man ihn schon fühlen. Alles schien bis dahin gut zu gehen.  Nun war der Welpe fast geboren nur der Kopf fehlte noch . Ich fühlte mit meinen Fingern durch das Becken vorsichtig bin ich am Hals vorbei gekommen. Der Kopf schien aber gut zu liegen ..... aber er kam nicht durch . Die Fruchtblase ging auf und nun hieß es eile. Ich Zog bei jeder wehe mit an dem Welpen . Noch spürte man das Leben in ihm . Sein herz schlug und man merkte das er versuchte nach Luft zu schnappen. Ich wurde immer nervöser , wollte sich der Kopf einfach nicht durchs Becken bringen lassen. Ich drehte den Welpen schob ihn zurück und drehte ihn wieder um das was sich verkeilt hatte zu lösen , doch nix tat sich. Die Sekunden vergingen wie im Flug und in meiner Hand fühlte ich wie der Welpe um Luft ring. Die Zeit wurde immer knapper , die Lebensgeister in ihm wurden immer schwächer. Leider hat er sein leben los lassen müssen bevor wir ihn zur Welt bringen konnten. Er verlor den Kampf. Als ich keine Regung mehr von ihm war nahm hab ich aufgehört Geburtshilfe zu leisten. Ich setzte Summer vom Bett auf den Boden damit sie nicht runtersprang und zog mich an um in die Klinik zu fahren um den toten Welpen dort durch Kaiserschnitt entfernen zu lassen . Als ich gerade dabei war mir die Schuhe an zu ziehen flubste der tote Welpe aus Summer raus , er hatte sich durchs Laufen von Summer gelöst. Ich nahm ihn sofort  und saugte ihn ab , schüttelte ihn aus und rubbelte ihn was das zeug hielt , ich beatmete ihn und machte Herzmassage. Doch es half nix. Natürlich nicht er war schon viel zu lange tot. Aber dennoch gab ich die Hoffnung nicht auf und machte weiter. Irgendwann sagte mein Mann : Schatz lass gut sein es hilft nix mehr. Schweren Herzens ließ ich kleinen seinen Weg über die Regenbrücke gehen.

Es war ein sehr schlimmes Erlebnis zu spüren wie sein Leben ihn verließ während ich versuchte ihn zu retten. Ich werde das nie vergessen. Dieser kleine Kerl hat sehr lange und hart gekämpft.

Ich hoffe sehr das diese Berichte einigen die Augen öffnet die sich denken : Wir machen nur einmal Babys. Es kann immer was schief gehen. Durch mein Wissen und meine Erfahrung habe ich schon einige Welpen retten können aber Menschen denen das ganze Wissen alleine schon fehlt und die der Meinung sind der Hund macht alles alleine die sollten sich bewusst machen das es manchmal auch nicht so ist. Bitte jeder sollte sich überlegen ob er seine Hündin einfach mal so belegen möchte denn im schlimmsten fall verliert man nicht nur die Welpen sondern auch die Mutterhündin.     

                         Unsere Engel

Nach einer sehr langen Nacht begann Julie morgens um 08.30 Uhr zu hecheln. Natürlich hab ich mich sehr gefreut, dass es endlich so weit war und die Geburt nun in Gang kam. Es war bereits der 65. Tag der Trächtigkeit und wir wussten ja das es "nur" 2 Welpen waren. Ich hatte ja schon große Sorge, dass die Welpen eventuell zu groß sein könnten. Jetzt ging es los und ich ließ erst einmal alles auf mich zukommen. So wurden Julie's Presswehen immer stärker, aber irgendwie tat sich nichts.

In der Regel kam sonst immer wenigstens schon mal die Vorblase, aber es tat sich nichts. Die Angst in mir wurde immer größer, dass die Welpen vielleicht doch zu groß sein könnten, und ich malte mir schon in Gedanken aus, dass ein Welpe mit dem Kopf vor dem Becken liegt und nicht durch kommt. Julie presste und presste.

Der Gedanke war nicht zu ertragen und so fuhr ich zum Tierarzt, um das abklären zu lassen. Der Tierarzt machte ein Ultraschall und dort zeigte sich, dass noch keiner der Welpen in die Nähe des Beckens gerutscht war. Ich fragte ihn, wie es mit einem erneuten Röntgenbild aussähe, um nochmals die Welpen zu vermessen?! Er lehnte es ab und erklärte mir, dass er sie eh nicht mehr vermessen könnte und dann bräuchten wir es erst gar nicht machen. Er gab Julie darauf hin zwei spritzen Kalzium ( obwohl ich bereits Kalzim gegeben hatte ) und Oxitoxin. Ich weiß zwar das man Oxi in der Regel nicht gibt,  wenn noch kein Welpe geboren ist, doch hatte ich so eine Situation noch nicht und hatte auch einfach nur Angst um Mutter und Welpen, außerdem dachte ich ist er Tierarzt und muß ja wissen was er tut. So fuhren wir wieder nach Hause.

Nun dauerte es nicht mehr lange, bis der erste Welpe endlich kam. Er rutsche langsam in den Geburtskanal und nach ein paar mal pressen konnte ich sein Köpfchen mit meinen Fingern schon fühlen. Ich freute mich, dass es so gut lief, doch dann tat sich nix mehr, es ging weder vor noch zurück. Ich fing an zu verzweifeln, unter Julie's Rute konnte ich auch die Schultern des Kleinen ertasten und versuchte dort dann bei jeder Wehe mit zu schieben. Nix half. Nach erneuten 2 Stunden bin ich dann wieder zum Tierarzt , und rechnete eigentlich fest mit einem Kaiserschnitt. Dort angekommen kam ein anderer Arzt zu uns und ich erklärte ihm kurz die Situation. Er nahm sich darauf hin Gleitgel und tastete Julie von innen ab. Er sagte: kein Wunder das der Welpe nicht raus käme , da der Geburtskanal noch gar nicht richtig geweitet sei. In dem Moment bekam ich einen riesen Hass auf den anderen Arzt. Der Arzt jetzt weitete dann mit seinen Fingern den Geburtskanal damit der Welpe schnell auf die Welt geholt werden konnte. Als alles geweitet war, legte der Arzt direkt den Kopf von dem Welpen frei und sagte der Helferin sie solle schon mal Atemstimulanz aufziehen. Mit der nächsten Wehe zog er den Welpen dann ganz raus. Sofort hielt er den Welpen kurz unter kaltes Wasser , und rubbelte ihn kurz kräftig mit einem Handtuch ab. Dann bekam der direkt die Spritze (Atemstimolaz) und hat ihn weiter gerubbelt. Der kleine Rüde zeigte aber keine Reaktion. Darauf hin machte der Arzt bei dem Welpen eine Herzmassage und beatmete ihn. Doch alles ohne Erfolg. Ich war geschockt. Ich legte den Welpen dann zu Julie damit sie sich verabschieden konnte.

Dann hat der Arzt noch ein Ultraschall gemacht, um zu sehen wie es dem anderen Welpen geht. Es ging ihm gut. Der Arzt fragte mich wie es weiter gehen soll, Kaiserschnitt oder normale Geburt. Ich überlegte kurz und bat dann ob ich den toten Welpen mal wiegen dürfe. Er ließ seine Helferin eine kleine Waage holen und ich wog den Welpen 174 g. Nicht mal so viel wie Julie's schwerster Welpe, den sie auch normal zur Welt gebracht hatte. Also entschied ich mich gegen einen Kaiserschnitt. Da der nächste Welpe in Hinterendlage kommen sollte, fragte ich den Arzt ob ich die Geburt in der Praxis zu Ende bringen könne,  falls ich noch mal Hilfe benötige, denn es war bis jetzt schon genug passiert und ich und Julie waren bereits am Ende unserer Kräfte. So blieben wir also in der Praxis. Julie war so fix und fertig das sie nur noch schlafen wollte. Hatte sie ja seid halb neun an einem stück durch gepresst und mittlerweile war es bereits halb 13.30 Uhr. Nachdem ich Julie ein bisschen Ruhe gegönnt hatte und ich der Meinung war, dass es nun Zeit war den anderen Welpen endlich auf die Welt kommen zu lassen, stimmulierte ich sie ein wenig zwischen Rute und Mumu, damit weiter Wehen kamen. Das funktionierte auch sehr gut. Sie schlief aber immer wieder ein, denn sie hatte einfach keine Kraft mehr, aber der Welpe musste ja raus und so stimulierte ich sie weiter und ließ sie nicht mehr einschlafen. Kurze Zeit später, kam der Welpe auch schon. Die zwei kleinen Füßchen waren schon draußen und nach zwei weiteren Presswehen war er dann bis zum Brustkorb draußen, da kam dann grade der Arzt rein und übernahm. Er half dem Welpen auf die Welt, indem er an ihm zog. Dreimal ziehen und der Welpe war geboren. Er hielt ihn wieder kurz unter kaltes Wasser, sprizte auch ihm die Atemstimulaz, rubbelte ihn kräftig und hörte ihn ab und stellte fest das sein Herz nicht schlug. (Aber er hatte noch gelebt als er auf dem Weg nach draußen war, hatte ich ihn noch mit meinen Fingern abgetastet. ) Der Arzt massierte noch sein Herz und beatmete ihn, doch alles ohne Erfolg. Ich brach sofort in Tränen aus. Ich war so schrecklich verzweifelt, fragte warum, denn Julie hatte in den 3 voriegen Geburten nie Probleme gehabt. Der Arzt suchte noch nach Lösungen wie das passieren konnte und warum. Ich fragte ihn noch, ob es sein kann, dass der andere Arzt hätte kein Oxi spritzen dürfen (mir war zwar zu diesem Moment schon klar, dass es so war, ich wollte es aber bestätigt haben). In mir brach eine Welt zusammen. Wie konnte sowas passieren? Wenn man nicht mal mehr einem Tierarzt vertrauen kann......... Auch den zweiten Welpen legte ich zu Julie, damit sie jetzt endgültig Abschied nehmen konnte. Anschließend bat ich den Arzt, ihr noch mal Oxi zu geben, weil noch beide Nachgeburten drin waren. Dann sind wir nach Hause gefahren.

Zu Hause angekommen bekam Julie dann erst mal was zu fressen, um wieder zu kräften zu kommen. Trotz, dass sich Julie von ihren Babys verabschieden konnte litt sie sehr und weinte fast ununterbrochen. Ich hab sie die Nacht mit ins Bett genommen, damit sie nicht alleine bleiben musste. Sie hat die ganze Nacht geweint und noch tagelang getrauert. Die ganze Sache hätte nicht sein müssen und ein wenig Schuld gebe auch ich mir, wäre ich nur nicht so panisch gewesen, dass die Welpen zu groß sein könnten, wäre ich erst gar nicht erst zum Tierarzt gefahren. Und Eines weiß ich, Oxi bekommt nie wieder einer meiner Hunde, wenn noch Welpen im Bauch sind.

Ihr zwei kleinen Engel, kommt gut über die Regenbogenbrücke. Ihr werdet immer in meinem Herzen sein. Ihr habt keine Chance bekommen, das Leben kennenzulernen. Ich vermisse euch sehr und eure Mama vermisst euch auch, sie weinte Tag und Nacht bitterlich und ist war auf der Suche nach euch.

Eure Geschichte soll jedem bewusst machen, dass man auch nicht einem Tierarzt blind  vertrauen kann . Euer Tod war nicht umsonst.

Und irgendwann seid ihr wieder mit eurer Mama zusammen.

Folgend eine wahre Geschichte, gerade erst passiert in der Chihuahua Zucht meiner Freundin Nicole Diehl aus Deutschland! Sie hat mir erlaubt ihre traurige Geschichte in meinem Blog wieder zu geben, lest selbst (in den Worten von Nicole wieder gegeben):

***

“Das Telefon klingelt, man hat gerade Welpen zu vergeben. Die erste Frage eines Interessenten “Was soll der Hund  kosten”. Man nennt  völlig genervt den Preis und dann die erstaunte Frage “WAS????? So teuer? ” …. manchmal auch “Für das Geld bekomme ich in Polen 3 Hunde” .

Das macht nicht nur traurig , sondern auch wütend! Denn manche Menschen machen sich rein gar keine Gedanken wieviel Arbeit in einer Welpenaufzucht überhaupt steckt.

Manche Würfe zieht man problemlos auf, doch es gibt Zeiten wo ein Züchter einfach das Handtuch werfen könnte. Wo man um das Leben der Babys kämpft, und am Ende vielleicht doch verliert.

Doch das sieht niemand!

Hier einmal die Geschichte von unserem I-Wurf……. sie zeigt welch Arbeit es kostet, wieviel Tränen vergossen werden ….

Am 3. Mai 2011 setzte die Geburt unserer Hündin ein- am 58.Tag. Ohne große vorherige Anzeichen fing sie an zu pressen, ganze 2 mal und schwups war eine kleine Hündin auf der Welt. Man konnte sofort sehen dass sie tot ist. Ohne Fell, nur mit einem zarten Flaum über den Körper, der Bauch schon ganz aufgebläht.

 

Dann legte sich die Hündin schlafen! Nun war langes Warten angesagt. Die Hündin konnte man natürlich nicht aus den Augen lassen. 6 Stunden später, nachts um 3 Uhr , wurde sie unruhig, buddelte kurz , 2-3 mal pressen und wieder war eine Hündin auf der Welt. Mit 55 Gramm, kaum behaart, Schnappatmung. Sie wurde gerubbelt, das kleine Herz massiert damit der Kreislauf in Gang kommt und nach endloser Zeit atmete sie einigermassen normal. Normalerweise suchen die Welpen kurz nach der Geburt die Zitzen und fangen an zu trinken. Diese kleine Maus tat überhaupt nichts, sie lag nur da und hatte keinen Saugreflex.

Man weiß eigentlich gleich dass diese kleinen Würmchen kaum Überlebenschancen haben , doch versucht man alles um sie zu retten.

Kurze Zeit später, ohne Presswehen, bekam die Hündin noch ein “Baby”….was man Baby nennen kann. 12 Gramm schwer, 5 cm groß, gerade noch so als Hund erkennbar. Natürlich tot. Das wollte sie am liebsten auffressen.

 

Wieder etwas Warten und nach wenigen Pressen kam die nächste Hündin zur Welt – 77 Gramm leicht, ein Köpfchen wie ein “Vögelchen”, aber es war fideler als ihre Schwester.

Und nochmals eine Stunde später- endlich ein Lichtblick- eine kleine Hündin (Ilaisa-Samira) mit sage und schreibe 97 Gramm! Diese hatte zwar auch etwas weniger Fel doch im Gegensatz zu ihren kleinen Schwestern war  sie schon viel weiter entwickelt.

Die Mutterhündin wurde gewaschen, hat gefressen und sich dann seelig um ihre Babys gekümmert. Gegen 11  Uhr morgens war endlich an Schlaf zu denken. Für eine ganze Stunde, denn man musste ja schaun´ ob die Babys auch trinken.

Alle drei hatten große Probleme mit dem Trinken. Ilaisa hatte wenig Saugreflex, aber sie trankt- immerhin etwas. Die anderen Beiden mussten mit der Pipette gefüttert werden.

Die kleinste Hündin nahm auch keine Pipette an, die Milch kam aus der Nase wieder raus, sie verschluckte sich ständig und hatte kaum Schlugreflex. Was tun?  Nach Absprache mit unserer Tierärztin wurde sie stündlich mit der Magensonde ernährt. Was das an Überwindung kostet, einen Schlauch so einem kleinen Baby ins Mäulchen bis in den Magen zu stecken, brauch ich sicherlich nicht zu erwähnen. Sie bekam jede Stunde 1 ml, nachts wurden die beiden anderen Welpen mit der Pipette alle 2 Stunden gefüttert.

Die kleinste Hündin starb nach 2 Tagen, die 77 Gramm Hündin, die inzwischen auf 72 Gramm abgesaggt war, starb einige Tage später! Wir waren unendlich traurig dass alle Mühen umsonst waren.  Wo wir doch noch spät abends zum Tierarzt gefahren sind und ein Aufbau Medikament besorgt haben, welches unter die Haut gespritzt wurde.

Doch bei Ilaisa zeigte es Wirkung. Sie trank selbständig! Und nahm zu. Gaaaanz langsam! Die Mutter hatte so viel Milch, doch die kleine Maus nahm nur etwa 5 Gramm pro Tag zu. Nach 8 Tagen war ihr Gewicht von 97 Gramm auf 136 Gramm gestiegen. Das war am Mittwoch, den 11. Mai.

Am Donnerstag vormittag hatte Ilaisa ein Gewicht von 130 Gramm, sie hat über nacht rapide abgenommen, die Schleimhäute waren weiß, überhaupt der ganze kleine Körper war ganz fahl. Die Zitze hat sie auch nicht mehr genommen.  Also ab zum Tierarzt- Diagnose: Schnupfen, die Lungen waren aber frei, das Herz hat ganz kräftig geschlagen. Sie bekam ein Antibiotika gespritzt welches bis zum Samstag wirken sollte.

Hinzu kam noch, dass sich die Mutterhündin nicht mehr für ihr Baby interessiert hat! Zum Glück haben wir noch einen Wurf mit einer “Super-Mama” , die die kleine  Ilaisa sofort aufgenommen hat!

Ilaisa musste nun wieder stündlich mit der Pipette gefüttert werden. Doch auch am Freitag wollte sie nicht selbständig trinken . Sie bekam etwas Baytril oral, und nach 2 Stunden hing sie plötzlich an der Zitze. Was waren wir froh. Wir haben gedacht nun schafft es unsere kleine Maus. Doch die Wirkung hielt nicht lange an und kurze Zeit später wurde sie wieder schlapper.  Nach 12 Stunden bekam sie wieder das Medikament worauf sie dann auch voller Elan an der Zitze gesaugt hat.

Am Samstag hat Ilaisa nicht mehr selbständig getrunken. Das Baytril zeigte so gut wie keine Wirkung. Wir waren müde und ausgelaugt, seit Tagen war an Schlaf kaum zu denken.

Sonntag wollten wir Ilaisa einschläfern lassen, doch sie war noch eigentlich sehr mobil. Sie hat sich mit aller Kraft bei der Untersuchung gewährt und der Tierarzt sah noch einen Funken Hoffnung. Sie bekam NACL unter die Haut gespritzt und ein schleimlösendes Medikament, da die Lungen sehr verschleimt waren.

Doch auch am Sonntag wurde ihr Zustand nicht besser. Das Baytril hat inzwischen überhaupt keine Wirkung mehr gezeigt.

Am Montag lag Ilaisa nur auf der Seite, wir haben gewartet dass sie jeden Moment einschläft. Getrunken hat sie gar nichts mehr. Ihr Bauch war aufgebläht und bläulich, sie bekam Durchfall.

Am Dienstag morgen ist Ilaisa-Samira, im Alter von 14 Tagen eingeschlafen. Wir alle haben gekämpft bis zum Schluss.

Machts gut meine kleinen Mäusebabys :-( ”

***

Diese Geschichte ist gerade erst passiert, Nicole ist tief betroffen und noch immer sehr traurig! Es ist ihr ein Anliegen einmal aufzuzeigen das man mit dem seriösen Züchten von Chihuahuas kein grosses Geld verdient sondern viel Zeit und oftmals auch viele tränen investiert! Es ist Nicole auch wichtig aufzuzeigen dass das Züchten Profis überlassen werden sollte und dies nichts ist für Menschen die keine Ahnung davon haben und/oder einfach mal ein junges möchten von ihrem geliebten Hündchen! Das ganze kann auch so Enden dass man sogar die Mutterhündin auch noch verliert…

Ich wünsche Nicole und Ihrer Familie viel Kraft und hoffentlich bald wieder schöne Stunden mit ihren Hundebabys… und ich wünsche den kleinen Chihuahua-Babys das sie gut über die Regenbogenbrücke gekommen sind!

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